Praxistests – Teil 3 Arbeitsplatzcomputer Wechsel

Die Hardware der Fujitsu M720 Power Workstation

Die Xeon E5-1650 CPU gepaart mit 32 Gbyte Arbeitsspeicher mit der schnellen SSD-Platte das wird nun sicherlich ein Genuss beim Arbeiten.

Erster Praxistest RAW Dateien mit Lightroom bearbeiten

Ok, ein großer weicher Korrekturpinsel mit Moirè- ud Rauschentfernung bringt wahrscheinlich faste jede Workstation zum Schwitzen

Ok, ein großer weicher Korrekturpinsel mit Moirè- ud Rauschentfernung bringt wahrscheinlich faste jede Workstation zum Schwitzen

Lightroom, RAW Dateien der Nikon D800E im Entwicklungsmodul mit dem Korrekturpinsel bearbeiten. Oha, Enttäuschung macht sich breit.

Ok, sofern der Korrektur-Pinsel nur Einstellungen wie Belichtung, Sättigung ja sogar noch Schärfe korrigieren muss, kann ich flüssig arbeiten. Aber sobald er sich in Rausch Entfernung oder sogar Moiré Korrektur versuchen muss, ist es aus mit der direkten Anzeige der Änderungen. Dann heißt es – wie früher – Däumchen drehen.

Was mich dabei ärgert ist nicht so sehr, dass die Korrektur so langsam geht, sondern das die CPU sich dabei nicht ums Verrecken stressen lässt. Obwohl sie der Arbeit nicht hinterher kommt und sie laut Leistungsanzeige im Taskmanager nur 20% ausgelastet ist, legt sie keinen Zahn zu. Ich kann die schwache Leistung somit nicht auf meine Maschine schieben, sondern muss die Programmierung von Lightroom tadeln.

Liebe Herren Programmierer von Adobe, das muss doch bitte besser gehen. Mehrkernprozessoren gehören heutzutage zum Standard. Ich bitte um eine bessere Software Unterstützung.

Erst mit mehreren Prozessen wie z.B. Vorschauen rendern, Exportieren und gleichzeitig Korrektur-Pinsel geht die Leistungsanzeige im Taskmanager etwas nach oben.

Nächster Praxistest mit PTGui Fotos zu Panoramen verrechnen

Mit PTGui könnte man eine CPU theoretisch richitg stressen

Mit PTGui könnte man eine CPU theoretisch richitg stressen

Aufgabe 7 RAW-Dateien in der Größenordnung von jeweils 45 Mbyte mit PTGui zu einem Panorama zusammen rechnen.

Ergebnis: zwar schneller aber nicht sehr viel schneller wie mein alter Computer. Aber was den Unterschied ausmacht: der Fujitsu macht keine Anstalten sich dadurch aus der Ruhe zu bringen, obwohl PTGui alle Kerne nutzen kann.

Ok, wenn das so ist, dann starte ich PTGui ein zweites Mal und lasse gleichzeitig ein zweites Panorama rechnen. Überraschung geht ohne Probleme. Dann noch ein drittes Mal PTGui starten und noch ein drittes Foto zu einem Panorama stitchen und überblenden.

Alles machbar Herr Nachbar. Cool! Ein viertes Mal starte ich PTGui nur deshalb nicht, weil ich so schon als Mensch vor dem Bildschirm den Überblick verliere und nicht nachkomme den drei PTGui Instanzen schnell genug die Anweisungen zu erteilen.

Letzter Praxistest After Effects

After Effects kann jede CPU voll auslasten

After Effects kann jede CPU voll auslasten

Bis jetzt habe ich den Fujitsu nicht gescheit gehört, sprich kein Lüfterblasen vernommen. Ab und an dachte ich sogar die Maschine sei aus. Nun will ich aber den Sound mal hören und auch die Leistungsanzeige im Taskmanager auf 100% sehen.

Also After Effects gestartet, die Option „Mehrere Frames gleichzeitig rendern“ in den Voreinstellungen bei Speicher & Mehrkernprozessorverarbeitung einschalten und ein freigestelltes Video rendern lassen:

Ergebnis:

Geht ja, bravo!

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3 Gedanken zu „Praxistests – Teil 3 Arbeitsplatzcomputer Wechsel“

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