Lens Flares und Drops vermeiden

Neulich hatte ich wieder einmal mit Lens Flares – oder waren es Orps (Geisterflecken)? - zu kämpfen. Da die Fotos bereits im Kasten waren, blieb mir nichts anderes übrig, als die unerwünschten milchigen kreisrunde Flecken mit Photoshop zu entfernen. Die ideale Vorgangsweise ist hierfür eine Methode die Zack Ahern auf Youtube demonstriert. Dabei werden Farbe und Textur des Bildes in Ebenen getrennt. Ein genialer Trick:

Leider ist diese manuelle Entfernung von solchen Geisterflecken mit Photoshop recht aufwendig. Besser ist es die Geister erst gar nicht erscheinen zu lassen. Zwei Möglichkeiten:

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YouTube Videos schneller abspielen

Da ich öfters für die eigene Fortbildung YouTube Videos anschaue und so manch ein Video recht langatmig ist oder der Sprecher einfach nur zu langsam bzw. ich zu wenig Zeit investieren möchte entstand kürzlich der Wunsch die Abspielgeschwindigkeit von YouTube Videos zu ”verschnellern”.

Zurzeit bietet YouTube zum Beschleunigen der Videos noch keine direkte Unterstützung aber wenn man bereit ist am HTML5-Videoplayer Test von YouTube teilzunehmen, dann kann man diese überaus sinnvolle Funktion sofort nutzen.

Wie kann ich die Videos schneller abspielen?

Wir benötigen einen Browser mit HTML5 Unterstützung, was mittlerweile jeder moderne Browser bietet.

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Auflösung als Makroersatz?

Nachdem es mit dem Wandern immer schwieriger wird (die beste Ehefrau von allen will nicht mehr so recht), darf die Kamera nun nur noch bis in den Garten runter. Das große Bergkulissenkino fehlt, da bleiben nur noch die ganz kleinen Modells, die Blumenblüten und Insekten übrig.

Meine Fototasche ist dafür leider nicht ideal besetzt, es fehlt ein Makroobjektiv. Zwar ist es bereits bestellt, aber geliefert noch nicht. Ich habe mich fürs Sigma MAKRO 105mm F2,8 EX DG OS HSM entschieden. Die Qual der Wahl hatte ich zwischen dem Sigma und dem Nikon AF-S Micro NIKKOR 105 mm 1:2,8G VR.

Der ausschlaggebende Punkt für mich war nicht der um circa 100 Euro geringere Preis, sondern dass das Sigma-Makro anscheinend in diversen Test gegenüber dem Nikkor leicht vorne liegt. Ein Vergleich beider Makroobjektive auf the-digital-picture.com  zeigt auch einen leichten Vorsprung des Sigmas.

Außerdem habe ich schon eine Sigma Linse, das Sigma 8 mm F3,5 EX DG Zirkular Fisheye-Objektiv und bin damit recht zufrieden, obwohl ich mich erst daran gewöhnen musste, dass in den Randbereichen hin alles Matsch wird. Dafür kann aber nicht Sigma was, das ist bei Fisheyes eben so.

Während ich nun auf das Sigma Makro warte bleibt mir nichts anderes übrig als ohne Makro das eine oder andere zu versuchen. Mit Nahlinsen hatte ich schon in den vergangen Tagen rumgespielt, heute komme ich auf die Idee die überragende Auflösung der D800E als Makroersatz auszuprobieren.

Mal schauen ob sich das für ausgeht. Das Ziel ist ein halbwegs brauchbares Fotos für einen Abzug in der Größe 13 x 9 cm bei circa 220 dpi zu fabrizieren.

Riesige Auflösung des D800 Sensors als Ersatz für Makroobjektiv. Geht das?

Als ersten Test schraube ich bewusst eine Standardbrennweite an die D800E. Das AF-S Nikkor 50 mm 1:14.4G hat mit einem Abbildungsmaßstab von 1:6.8 und einer Naheinstellgrenze von 0,45 cm mit echten Makro wahrlich nicht viel am Hut.

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Interessante Fotografie-Links

In diesem Post werde ich nach und nach einige interessante Links zum Thema Fotografie zusammentragen. Dabei wird es vor allem um Text und Video-Tutorials, nützliche Online-Tools und Kamera und Objektiv Vergleichs- und Testseiten gehen.

Kamera und Objektiv Tests, Vergleiche und technische Daten

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Makrolinsen – Nahlinsen

Makroobjektive sind für jemand der sich nur neugierigshalber mit Makrofotografie beschäftigt recht teuer. Wer nicht unbedingt eine super Schärfe bei Offenblende benötigt für den sind diese Nahlinsen eine sehr günstige Alternative. Diese Linsen schraubt man auf das Filtergewinde des Objektives und erreicht dadurch einen höheren Abbildungsmaßstab.

Da Nahlinsen in der Wirkung einer Lesebrille gleichkommen, werden ihre Stärken auch in Dioptrien angegeben. Der Vorteile der Makrolinsen sind, das die Automatikfunktionen der Kamera erhalten bleiben, sie mit jedem Objektiv -vorausgesetzt das Filtergewinde hat die richtige Größe – nutzbar sind und die resultierende Bildqualität aus der Kombination Objektiv Makrolinse bei geschlossener Blende an Makroobjektive ran kommt.

Vor etlichen Jahren hatte ich spaßhalber ein Dreierset von Billigmakrolinsen „made in China, made exclusively for Bower, USA“ gekauft. Das Problem dieser drei Nahlinsen mit einer, zwei und vier Dioptrien ist das 67 mm Filtergewinde. In meinem Objektivpark befindet sich nur noch das Uralt Kitobjektiv meiner ersten Spiegelreflex, der Nikon D70 und zwar das AF-S 18-70 mm / 1:3.5-4.5 G ED. Diese hat unzählige Fotos auf dem Buckel und ist nunmehr insofern defekt, als dass ich es nicht mehr zoomen bzw. nur mit roher Gewalt zoomen kann. Aufgrund von Verschleiß ist wahrscheinlich ein Sandkorn in den Zoommechanismus gekommen und hat somit das Zoomobjektiv zu einer 20 mm Festbrennweite umfunktioniert. Ich versuche es trotzdem und schaffe es mit Ach und Krach auf 70 mm zu zoomen.

Die drei Makrolinsen kann man nicht nur einzeln sondern auch kombiniert benutzen, d.h. eine Nahlinse auf das Filtergewindes des Objektives, die zweite Nahlinse auf das Filtergewinde der ersten, die dritte Nahlinse auf die zweite schrauben. Natürlich leidet durch so viel Glas die Qualität aber das ist mir jetzt mal egal.

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Kontakte und Termine zwischen Windows PC, Apple iPhone und Android Tablet synchronisieren

Android Tablets Intellibook

Der Osterhase hat zwei neue Android Tablets mitgebracht. Eigentlich hätten die beiden Tablets bereits im Jänner eintreffen sollen. Ich hatte nämlich im Dezember ein Abonnement der Fachzeitschrift PHP Magazin von der Software & Support Media GmbH bestellt. Damals gab es zufällig (wollte das PHP Magazin sowieso bestellen) ein Spezialangebot: Magazin plus Gratis Tablet Android „Intellibook“.

Von einem Android Intellibook Tablet hatte ich zwar noch nie gehört, aber einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht in Maul. Ein weiterer Zufall ergab, dass ich mich damals etwas intensiver mit der Java- bzw. PHP-Entwicklungsumgebung Eclipse beschäftigte. Darum hatte ich – kurz entschlossen – zusätzlich zum PHP Magazin auch das Eclipse Magazin mit bestellt.

Viel erwartet hatte ich mir nicht, da es sich für mein Verständnis nicht rechnen kann, auf ein 60 Euro Abo, ein Tablet darauf zu legen. Nun liegen sie vor mit die beiden Intellibooks. Es sind Spezialanfertigungen für die Software & Support Media GmbH, kommen am ehesten dem Android Tablet Odys Select 7 am nächsten.

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Bilder verkleinern – Minitools

Immer wieder kommt es vor, dass man ein oder vielleicht sogar mehrere Fotos schnell und einfach verkleinern möchte. Der Profi verwendet dafür die Stapelverarbeitung von Bildbearbeitungsprogramme wie z.B. Photoshop aber mit schnell und einfach hat das nichts zu tun.

Darum hier 3 interessante Miniprogramme die diese Arbeit ruck zuck erledigen:

Bilder verkleinern mit TinyPic

Bilder verkleinern mit TinyPic

TinyPic

Download: http://www.efpage.de/Tinypic.html

Nach Installation und Start des Fotoverkleinerers TinyPic bleibt dieses Minitool ständig im Vordergrund. So ist es supereinfach beliebig viele Fotos in einem Rutsch mittels Drag & Drop auf das Programmfenster zu ziehen. In der Standardvorgabe speichert  das Programm die verkleinerten Bilder im Ordner der Ursprungsbilder ab.

  • Vorteil: das Programm ist supereinfach und schnell zu bedienen.
  • Nachteil: erweiterte Einstellungsmöglichkeiten fehlen.

Fotosizer

Bilder verkleinern mit Fotosizer

Bilder verkleinern mit Fotosizer

Download: http://www.fotosizer.com/

Auch dieser Mini-Fotoverkleinerer ist schnell und einfach installiert. Das Programmfenster bleibt zwar nicht automatisch im Vordergrund, wer aber keine Probleme mit der Windows Fenstertechnik hat, dem stört das nicht. Außerdem ist es mit dem Fotosizer nicht nur möglich Bilder per Drag & Drop zu verkleinern, sondern auch indem man einen Ordner oder einzelne Fotos mit einer Schaltfläche hinzufügt. Das Programm zur Verkleinerung von Fotos bietet im Gegensatz zu TinyPic zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten.

  • Vorteil: das Programm ist einfach und schnell zu bedienen, es stehen auch erweiterte Einstellungsmöglichkeiten zu Verfügung (z.B. wie und wo werden die Bilder abgelegt, mit welcher Qualitätsreduzierung soll die Verkleinerung von statten gehen)
  • Nachteil: Programmfenster bleibt nicht automatisch im Vordergrund

Der grandiose Bilderverkleinerer

Bilder verkleinern mit Der grandiose Bildverkleinerer

Bilder verkleinern mit Der grandiose Bildverkleinerer

Download: http://www.drwuro.com/verkleinerer.html

Leider bietet dieser Bildverkleinerer nicht die Möglichkeit Bilder mittels Drag & Drop zu verkleinern. Man muss sich schon die Mühe machen den Order, in dem die zu verkleinernden Bilder gespeichert sind, auszuwählen. Ansonsten bietet der Bildverkleinerer die wichtigsten Einstellmöglichkeiten schön übersichtlich und legt die verkleinerten Bilder in einem Unterordner des Ursprungsordners ab.

  • Nachteil: kein Drag & Drop
  • Vorteil: schön übersichtlich

Festplatten Einbau, WOL, VBA – Teil 4 Arbeitsplatzcomputer Wechsel

Eine über Jahre für die eigene Arbeitsweise optimal angepasste Workstation auszutauschen ist immer mit vielen kleinen aber zeitraubenden Problemen verbunden. Hier nur einige mit denen ich zu kämpfen hatte/habe:

Apple iCloud Plugin für Outlook

Die Kontakte und Termine meines iPhones sollen natürlich mit den Kontakten und Terminen von Outlook 2013 synchronisiert werden. Schon im Vorherein habe ich ein ungutes Gefühl. Erinnerungen an das Update des Apple iCloud Plugin für Outlook von Version 1.0 auf 2.0 kommen auf. Damals hat das Update dieses Plugins den Outlook Postausgang durcheinander gebracht.

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Praxistests – Teil 3 Arbeitsplatzcomputer Wechsel

Die Hardware der Fujitsu M720 Power Workstation

Die Xeon E5-1650 CPU gepaart mit 32 Gbyte Arbeitsspeicher mit der schnellen SSD-Platte das wird nun sicherlich ein Genuss beim Arbeiten.

Erster Praxistest RAW Dateien mit Lightroom bearbeiten

Ok, ein großer weicher Korrekturpinsel mit Moirè- ud Rauschentfernung bringt wahrscheinlich faste jede Workstation zum Schwitzen

Ok, ein großer weicher Korrekturpinsel mit Moirè- ud Rauschentfernung bringt wahrscheinlich faste jede Workstation zum Schwitzen

Lightroom, RAW Dateien der Nikon D800E im Entwicklungsmodul mit dem Korrekturpinsel bearbeiten. Oha, Enttäuschung macht sich breit.

Ok, sofern der Korrektur-Pinsel nur Einstellungen wie Belichtung, Sättigung ja sogar noch Schärfe korrigieren muss, kann ich flüssig arbeiten. Aber sobald er sich in Rausch Entfernung oder sogar Moiré Korrektur versuchen muss, ist es aus mit der direkten Anzeige der Änderungen. Dann heißt es – wie früher – Däumchen drehen.

Was mich dabei ärgert ist nicht so sehr, dass die Korrektur so langsam geht, sondern das die CPU sich dabei nicht ums Verrecken stressen lässt. Obwohl sie der Arbeit nicht hinterher kommt und sie laut Leistungsanzeige im Taskmanager nur 20% ausgelastet ist, legt sie keinen Zahn zu. Ich kann die schwache Leistung somit nicht auf meine Maschine schieben, sondern muss die Programmierung von Lightroom tadeln.

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Windows 8 – Teil 2 Arbeitsplatzcomputer Wechsel

Metro bzw. Modern UI

Die Kacheloberfläche des Startbildschirm in Windows 8 nennt sich Modern UI

Die Kacheloberfläche des Startbildschirm in Windows 8 nennt sich Modern UI

Die Windows 8 Metro-Oberfläche ist nett, schön anzuschauen, eine tolle Spielerei aber (!) auf einer Arbeitsplatz-Workstation sind Fullscreen-Apps fehl am Platz. Zwar widerwillig – aber trotzdem – versuche ich einen für mich passablen Arbeitsablauf im Zusammenspiel mit der Kacheloberfläche zu finden und mache mich im Internet kundig.

Ok, theoretisch könnte man mit Windows 8 flott arbeiten, wenn man die wichtigsten Mausgesten und vor allem Tastenkombinationen kennt:

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Arbeitsplatzcomputer Wechsel – Teil 1

Der neue Arbeitsplatz-Pc ist da. Nachdem ich jahrelang bei Dell gekauft hatte, nun aber der Dell Kundenberater nicht auf meine Wünsche eingegangen ist, hatte ich mich entschlossen in Kaltern bei der Firma Bürotechnik ein Angebot einzuholen. Ich war überrascht! Super Beratung, guter Preis. Ok, ich hatte von vorherein gesagt ich brauche keinen Service, nur die Maschine über dem Ladentisch. Trotzdem hätte ich mir erwartet, dass ein kleiner Computerhändler um die Ecke teurer ist als ein Weltkonzern, der direkt per Internet verkauft und sämtliche Wiederverkäufer eliminiert. Dem ist aber nicht so, sogar eher umgekehrt!

Nun stehe ich vor dem neuen PC, wobei Pc dem Computer nicht ganz gerecht wird, der englische Begriff Workstation trifft es da wohl eher.

Was ich mir erwarte? Eigentlich nicht viel. Nur flüssiges Arbeiten in Lightroom mit meinen D800 Raw Dateien, natürlich an 2 Bildschirmen, bei gleichzeitigem Panorama-Stitching und ab und zu sogar Videorendering. Nebenbei sollte die Workstation auch noch Outlook, Excel, zwei Browser und Dreamweaver bedienen können. Keine hohen Erwartungen also, nicht viel, nur das Übliche *g*

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Stromleitungen aus Fotos enfernen bzw. retuschieren

Wer kennt es nicht, das leidige Problem: Ein wunderschöner Ausblick, aber eine Hochspannungsleitung “verschandelt” das Bild. Adobe Photoshop bietet für Bilder zahlreiche Werkzeuge wie Kopierstempel, Bereichsreparatur-Pinsel, Ausbessern Werkzeug oder mittlerweile, mit der Version CS6, sogar Inhaltsbasierendes Entfernen.

Alle diese Werkzeuge sind sehr hilfreich und gezielt eingesetzt, kann man damit ohne weiteres Stromleitungen entfernen. Was mich aber an dieser Methode stört, ist der Aufwand bei Fotos, bei denen die Leitungen über nicht homogene Flächen gehen.
Deshalb hier eine andere, recht schnelle Methode, sofern man bereits vor dem Fotografieren weiß, dass man die Leitungen weghaben möchte.

Die gewünschte Landschaft inklusive Stromleitungen fotografieren. Ein zweites Foto der Landschaft anfertigen und dabei genau das, was man in der Panoramafotografie und 360° Fotografie normalerweise vermeiden will, bewusst provozieren: Geisterbilder.

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D800E Autofokus Problem gelöst

Heute durfte ich es abholen, das reparierte Nikon D800E Pixelmonster. Der Nikon Fachhändler hatte sofort vollmundig erklärt: der Nikon Service in “Italia” sei einer der Besten weltweit, darum sei es nur natürlich, dass jetzt der Autofokus bestens funktioniere. Sein Wort in Gottes Ohr, aber ich testete lieber – zumindest auf die Schnelle – direkt im Geschäft.

Ziemlich aufschlussreich war der 0815 Test zwischen Tür und Angel zwar nicht, aber er hatte mich zumindest überzeugt, dass sich was geändert hat. So ging ich dann frohen Mutes hier herüber auf den Bozner Walterplatz und sitze nun unterm Walter von der Vogelweide.

Zuerst muss ich noch einige Einstellungen wieder finden. Der Nikon Service hat die Kamera natürlich “resetiert”. Mit dem italienischen Menü kann ich mich nicht anfreunden. Darum erste Einstellung: Sprache auf Deutsch umstellen. Die zweite Einstellung betrifft die Funktion der Mitteltaste bei der Wiedergabe der Fotos. Ich habe es gerne, wenn ich mit einer Taste schnell auf die 100% Vergrößerung umschalten kann.

Über das Menü f2 stelle ich also die Mitteltaste bei Wiedergabe auf eine mittlere Vergrößerung ein.

Das wars dann auch schon. Die Spannung steigt. Blende 4, Belichtungszeit 1/60 sec bei 35 mm, das müsste reichen um ein scharfes Fotos aus der Hand hin zu bekommen. Linkes Autofokusfeld, klick bis zum ersten Druckpunkt, im Sucher wird mir bescheinigt, dass die Kamera scharf gestellt hat, klick zum zweiten Druckpunkt und…

100% Crop: Blüte am Bozner Walterplatz. Der grüne Rahmen markiert den benutzten Autofokuspunkt.

100% Crop: Blüte am Bozner Walterplatz. Der grüne Rahmen markiert den benutzten Autofokuspunkt.

Perfekt. Blüte ist genau dort scharf wo ich wollte.

Dann nächstes AF Feld wieder die gleiche Prozedur.

100% Crop: Blüte am Bozner Walterplatz. Der grüne Rahmen markiert den benutzten Autofokuspunkt.

100% Crop: Blüte am Bozner Walterplatz. Der grüne Rahmen markiert den benutzten Autofokuspunkt.

Wieder genau dort scharf wo ich wollte. Ich bin zufrieden, früher war das nämlich unmöglich.

Zum Vergleich wie der Autofokus früher vor dem Serviceeinsatz gearbeitet hat hier ein Beispielfoto. Habe, dummerweise im Eifer des Gefechts die Schärfetestfotos gelöscht, darum muss das zugegebenermaßen nicht gerade berauschende Eichhörnchenfoto herhalten.

Eichhörnchen im Vorbeigehen fotografiert.

Eichhörnchen im Vorbeigehen fotografiert.

Das Foto zeigt zwar leichte Verwackelungsunschärfe, obwohl bei 120 mm mit 1/500 sec fotografiert (wie gesagt ist im Vorbeigehen fotografiert worden), aber zeigt trotzdem sehr anschaulich wie falsch der Autofokus über den Sucher die Entfernung bestimmt hat.

Der grüne Rahmen markiert die Lage des Fokusfeldes (kann man mit Nikon Capture NX 2 ja schön anzeigen lassen), der blaue Rahmen zeigt wo nach meinem Verständnis ungefähr die Schärfeebene tatsächlich dann lag. Ein nicht akzeptabler Unterschied von mehreren Zentimetern!

Jetzt aber ist alles wieder im Lot, alle 52 AF Felder funktionieren wunderbar, sodass ich keinen Schärfe-Unterschied zum Fotografieren mit LiveView ausmachen kann.

Apropos LiveView; ich habe das Gefühl, dass urplötzlich, obwohl immer noch die gleiche Firmware drauf ist, das Live-View Bild nicht mehr so stark rauscht, wie ich noch gestern kritisiert habe. Leider kann ich das nicht belegen, aber gefühlt rauscht nun die LiveView Anzeige bei 100% Vergrößerung schwächer wie vor der Autofokus Reparatur.

Komisch… mir soll es recht sein :-)

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