Die Vorteile des Web 2.0 nutzen – Weblogs lesen, kommentieren und abonnieren

Hallo Dietmar, ich habe gehört, dass im Web 2.0 (Mitmach-Web) sehr viel Potential für die Verbesserung des Bekanntheitsgrades meiner Person, meiner Firma oder meiner Arbeit und auch für die Verbesserung der Position meiner Website in den Suchmaschinenergebnisseiten liegen soll. Leider kenne ich mich als Nicht-Internet-Experte zu wenig aus.

Wie kann ich mitmachen?

Eine der einfachsten Möglichkeiten mitzumachen ist das Kommentieren von Beiträgen in sogenannten Weblogs (abgekürzt: Blog = Internettagebuch).

Wie kann ich kommentieren?

Einfach zu einem Weblog navigieren z.B. zu http://www.diewanderer.it 

weblog-verfolgen-kommentareMeist findest du unter jedem Beitrag einen Link mit der Bezeichnung Kommentare (siehe Bild). Diesen anklicken.

weblog-verfolgen-kommentar-schreibenEs erscheint ein Formular, über welches du deinen Kommentar eingeben und absenden kannst. Manche Weblogs erfordern zuerst eine Registrierung, bei anderen wie z.B. bei meinem ist das nicht notwendig. Sofern das Formular auch ein Feld für die Internetadresse enthält, kannst du dort deine eigene Internetadresse hinterlassen um dadurch einen für die Position in den Suchmaschinenergebnisseiten wichtigen Backlink zu ergattern! (Achtung es wird in der Bloggerszene nicht gerne gesehen, wenn Kommentare nur wegen des Backlinks gemacht werden. Du solltest also schon was Nützliches oder Interessantes zum Thema zu sagen haben!)

Dietmar, dein Weblog: Wandertipps Südtirol ist ja ganz nett, ich möchte aber auch noch andere Weblogs finden.

Wie kann ich andere Weblogs finden?

Entweder eine Blogsuchmaschine nutzen wie z.B. blogsearch.google.com oder in die Blogroll (in meinem Weblog findest du die Blogroll in der rechten Spalte unter der Überschrift Blogroll) schauen und dort die Weblogs aufrufen, welche ich lese. Bei denen wieder in die Blogroll schauen usw. usw..

Dietmar, damit finde ich ja sehr viele tolle Weblogs!

Wie schaffe ich es einige dieser Weblogs ständig zu verfolgen?

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, ich führe hier drei davon an, wobei ich vor allem Wert darauf lege, dass sie so einfach wie möglich sind. Du kannst die Feeds (laienhaft ausgedrückt sind das die Nachrichten) der Blogs abonnieren. Dadurch kannst erhältst du die Nachrichten in Textform ohne die jeweiligen Blogs besuchen zu müssen. Wenn dich dann ein Beitrag näher interessiert kannst du dann den entsprechenden Blog besuchen.

Feeds mit dem Internetexplorer 7 abonnieren (mit dem Internet Explorer 6 leider nicht machbar)

Zu einem Weblog navigieren z.B. zu www.diewanderer.it 

weblog-verfolgen-feed-abonnierenIn der Symbolleiste des Internet Explorers 7 klickst du das Symbol Feeds auf dieser Seite anzeigen an (siehe Bild). Sollte der Weblog auch so einen Link anbieten, kannst du auch den benutzen.

weblog-verfolgen-feed-abonnieren2Die drauffolgende Seite zeigt nun den Feed an, über den Link Feed abonnieren kannst du ihn in das Adressbuch für Feeds aufnehmen (siehe Bild).

Wie nutzt man die so abonnierten Feeds?

weblog-verfolgen-googlereader-einstieg Das Symbol Favoriten Center anklicken (siehe Bild).

Anschließend das Symbol Feeds anzeigen anklicken

Den gewünschten Feed anklicken

Feeds mit dem Firefox abonnieren

Zu einem Weblog navigieren z.B. zu www.diewanderer.it 

weblog-verfolgen-feed-abonnieren-firefoxIn der Adressleiste des Firefox das Symbol Diese Seite abonnieren anklicken. Sollte der Weblog auch so einen Link anbieten, kannst du auch diesen Link benutzen.

weblog-verfolgen-feed-abonnieren2-firefoxDie drauffolgende Seite zeigt nun den Feed an, über die Schaltfläche Jetzt abonnieren kannst du den Link ins Dynamische Lesezeichen in die Lesezeichen-Symbolleiste ablegen.

Wie nutzte ich die so abonnierten Feeds?

weblog-verfolgen-feed-lesen-firefoxIn der Lesezeichen-Symbolleiste das Symbol Feed anklicken und einen Beitrag auswählen (siehe Bild).

Dietmar, ich habe leider nicht den Internet Explorer 7, sondern nur den Internet Explorer 6. Firefox habe ich auch nicht.

Wie kann ich sonst noch Weblog-Feeds verfolgen?

Feeds mit Google Reader abonnieren

weblog-verfolgen-googlereader-einstiegDafür bedarf es eines Google Kontos. Du musst zu www.google.de/reader navigieren und dort mit der entsprechenden Schaltfläche ein Konto einrichten.

weblog-verfolgen-googlereader-abonnierenAnschließend meldest du dich beim Google Reader an und findest eine Umgebung vor, mit welcher du verschiedene Feeds abonnieren kannst.

weblog-verfolgen-googlereader-abonnieren2Klicke dafür auf Abonnement hinzufügen und gibt die Internetadresse des Weblogs, den du abonnieren möchtest z.B. www.diewebmaster.it ein und klicke auf hinzufügen. Sollte das nicht funktionieren, dann hat der Google Reader die Feed-Adresse nicht automatisch ermitteln können. Du musst ihm dann unter die Arme greifen indem du den Weblog, den du abonnieren möchtest, besuchst, dort den Link Feed abonnieren (der könnte auch Beiträge abonnieren oder RSS oder so ähnlich heißen) suchst, diesen anklickst, die Internetadresse aus der Adressleiste des Browsers kopierst und dann im Google Reader bei Abonnement hinzufügen eingibst und hinzufügst.

Wie nutzte ich die so abonnierten Feeds?

Im Google Reader in der linken Spalte einen abonnierten Feed anklicken und lesen.

Danke Dietmar. Ich habe das nun verstanden. Beim Lesen von Kommentaren in Weblogs fällt mir manchmal auf, dass dort ab und zu nur „halbe“ Kommentare drin stehen die meist mit […] beginnen und auch enden.

Was hat es mit denen auf sich? Muss ich das wissen?

Das sind sogenannte Trackbacks, laienhaft ausgedrückt sind das automatische Kommentare die nicht ein Mensch manuell eingetragen hat, sondern die Software des Weblogs, weil diese von einem anderen Weblog den Hinweis bekommen hat, dass in diesem anderen Weblog auch ein Beitrag zum gleichen oder ähnlichen Thema existiert.

Wenn du selbst keinen Weblog betreibst, musst du das nicht so genau wissen, was Trackbacks sind. Du kannst deren Kommentare aber nutzen, um zum Beitrag, der diesen Kommentar veranlasst hat, zu navigieren.

Wenn du selbst ein Weblog betreibst, solltest du auf jeden Fall wissen, was ein Trackback ist. Du kannst damit nämlich die Vernetzung deines Weblogs stark fördern. Wenn du z.B. einen Beitrag schreibst, der zu einem Beitrag eines anderen Weblogs ergänzende Informationen hat, kannst du mit Hilfe der Trackback-Funktion deines Weblogs der Software des anderen Weblogs mitteilen, dass du auch etwas zu diesem Thema geschrieben hast. Dadurch wird im anderen Weblog automatisch ein Kommentar eingefügt, der auf deinen Beitrag verweist. Du hast somit einen Backlink mehr. Du solltest dann aber nicht vergessen in deinem Beitrag einen ausgehenden Link zum Beitrag des anderen Weblogs zu setzten, weil du ansonsten nur nimmst (eingehenden Link = Backlink) und nichts gibst. Das wäre ja nicht gerecht oder?

Eine sehr gut verständliche Erklärung wie Trackbacks funktionieren und was sie sind findest du unter: Was ist ein Trackback im Software Guide Blog.

Also wenn du die Vernetzung deiner Website im Web 2.0 verbessern willst, solltest du unbedingt einige Feeds von Weblogs bei denen du mitdiskutieren willst und kannst abonnieren, diese ständig verfolgen z.B. einmal die Woche und ab und zu einen Kommentar abgeben.

Getraue dich ruhig zu kommentieren, das schlimmste was dir passieren kann ist, dass der Administrator eines Weblogs deinen Kommentar löscht oder ändert, weil er ihn als Werbung empfindet oder ihn einfach nicht akzeptiert. Vielleicht teilt er dir das sogar mit, vielleicht ganz freundlich, vielleicht auch etwas barsch. Gib aber nicht auf, lass dich nicht von etwas ruppigen Zeitgenossen einschüchtern, lerne die Verhaltensregeln, mache weiter und du wirst früher oder später die Früchte deines Einsatzes ernten können!

Nachtrag:

Die 10 wichtigsten Gründe nicht zu bloggen sagen dir warum du bloggen sollst!

Noch Fragen? Einfach hier einen Kommentar schreiben 😉

Hoteltipps für Ihren Wanderurlaub in Südtirol

8 thoughts on “Die Vorteile des Web 2.0 nutzen – Weblogs lesen, kommentieren und abonnieren”

  1. Herbert says:

    Gute Zusammenfassung! Eine interessante und vor allem für Anfänger
    geeignete Übersicht findest du auch bei Stefan
    Bucher
    . Könnte für deine Kursteilnehmer recht nützlich sein.

    Ausserdem: es muss nicht immer der Google Reader sein; Bloglines ist viiiiiel
    übersichtlicher, vor allem wenn die Zahl der Feeds auf Hundert + ansteigt.

  2. Dietmar says:

    Hallo Herbert, danke für deine nützliche Rückmeldung.

  3. Wulffy says:

    Von solchen Posts braucht die Welt mehr! Noch zu viele suchen Informationen und finden häufig nur komplizierte, für Anfänger absolut unverständliche, Erklärungen auf mehreren Websites (oder Blogs) verteilt. Sehr gut zusammengefasst und geschrieben! – Ich finde es gut, dass Du den IE7 und Google Reader genannt hast. Es gibt natürlich viele RSS-Reader, wichtig ist aber vor allen Dingen, dass ein Anfänger zurecht kommt. – Jetzt bleibt es nur noch abzuwarten, bis jemand diesen „kann man alles vergessen, nutze den Firefox, alle anderen sind fehlerhaft“-Kommentar ablässt. 😉

  4. admin says:

    @Wulffy:
    Dank dir für deinen Kommentar. Ich habe beruflich viel mit EDV-Anfänger zu tun. Dadurch kann ich gut abschätzen was sie möchten, imstande sind, wem sie vertrauen usw.. Wie du selbst bemerkst ist es für Anfänger bereits ein Problem den Firefox einzusetzen (ich schenke mir hier mal die Begründung) bzw. unbekannten Firmen zu vertrauen, da sie deren Angebote und vor allem deren Seriosität nicht einschätzen können. Darum wähle ich am liebsten die Standardprodukte, die fast jeder Anfänger auf seinem PC installiert hat. Bei der Wahl von Produkten wähle ich am liebsten die Produkte die allgemein bekannt sind, sodass die Hemmschwelle für EDV-Anfänger kleiner ist, diese zu benutzen. Außerdem ist es sogar für mich als Techniker teilweise höchst schwierig die Seriosität von irgendwelchen Firmen, welche sich im Internet tummeln zu beurteilen.

  5. Wulffy says:

    Mit einem Gewissen zu handeln und zu arbeiten, lässt einen nicht reich werden, aber glücklich.

  6. Dietmar says:

    Ja, da hast du recht und zum Glück ist Glück das höchste Gut. Da bin ich auf einen tollen Weblog gestoßen: Faktor Glück.

    Siehe auch meinen Nachtrag im Post.

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