Marketingtipps aus SMG Info – das Informationsblatt der Südtiroler Marketinggesellschaft

Gestern habe ich wie immer das Info-Blatt „SMG Info“ gelesen. Wie immer gab es auch diesmal ein zwei interessante Zahlen rund um das Konsumverhalten der Südtiroler Gäste. Ich lese das Blatt eigentlich recht gerne, da mich eben diese Zahlen interessieren und weil ich gerne mal was zum Thema Marketing lese, das ich bereits weiß, der Wiederholung halber, damit man es nicht vergisst. Der Zahn der Zeit nagt auch an meinen Gedächtniszellen.

Nun gestern war ich ganz besonders überrascht! Unter der Rubrik „SMG forscht“ gibt es einen Artikel zum Thema: „Starke Marken sind auch im Kopf“, ein Beitrag rund um das Neuromarketing und anschließend ein Interview mit Dr. Martin Scarabis (Spezialist für implizite Konsumentenforschung) zum Thema „Das Gehirn braucht Zeit, um Dinge tief zu verankern“.

Das gesamte Thema interessierte mich nicht nur, es kam mir auch sehr bekannt vor. Scheinbar hatte mein Gehirn bereits begonnen Assoziationen mit Gespeicherten herzustellen. Ich hatte nämlich vor einigen Tagen mit der besten Freundin von allen ein ähnliches Thema diskutiert. Sie hatte nämlich zum Schulanfang einen Vortrag besucht, der für alle Lehrer in Bozen abgehalten wurde: ein Professor der Medizin, ein Spezialist über Hirnfoschung hatte über die Hirnfoschung und das Lernen referiert.

Und nun da ich den Artikel der SMG las, konnte ich direkt bei mir feststellen, wie sich mehrere der Tipps die neben dem Artikel unter der Unterschrift „Wie Entscheidungen beeinflusst werden“ bestätigten. Zum Beispiel der Tipp: das Gehirn liebt Wiederholungen, Vereinfachung und Bestätigungen.

Damit nun auch du deine potentiellen Gäste nicht mit „falschen“ Marketingstrategien brüskierst und damit deine Gäste beim Betrachten deiner Werbeaktionen nicht so dreinschauen müssen wir hier der Laurin, will ich dir die Tipps nicht vorenthalten.

Ich schreibe mal ganz frech vom SMG Info Blatt ab. Ich mache das vor allem für mich der Wiederholung wegen, den mein Hirn braucht die Wiederholung auf jeden Fall! Die SMG bzw. der Autor mögen mir verzeihen. Ich würde den Autor gerne nennen, aber leider steht kein Name darunter. Eventuell melde er sich hier im Blog. Die Quellenangabe steht am Ende dieses Beitrages.

Tipps: Wie Entscheidungen beeinflusst werden

  • Das Gehirn liebt Wiederholungen, Vereinfachung und Bestätigungen.
    Botschaften, die mit einleuchtenden Fakten und Geschichten erzählt werden, werden gut gelernt.
  • Rationales und Emotionales ist im Hirn eng verzahnt. Rein rational zu entscheiden ist für niemanden möglich.
  • Preisangaben aktivieren das Schmerzzentrum im Gehirn. Je stärker die Marke, desto relativer wird der Preis.
  • Starke Marken sind im Kopf des Konsumenten positiv abgespeichert. Sie aktivieren jene Hirnregionen, die uns intuitiv entscheiden lassen.
  • Menschen sind darauf geeicht, ihre Motive und Bedürfnisse zu befriedigen. Deshalb nehmen Menschen im Informationsüberangebot nur das auf, was für sie relevant ist.
  • Der moderne Mensch sehnt sich, je nach Lebenssituation, nach Sicherheit und Genuss, Erregung und Abenteuer, Autonomie und Kontrolle.
  • Werbungen werden im Schnitt weniger als 3 Sekunden lang betrachtet, wobei die meiste Aufmerksamkeit den Bildern gilt. Viele Anzeigen sind für diese Betrachtung zu schwierig.
  • Wenn Menschen unter Zeitdruck stehen oder wenig Interesse an etwas haben, entscheiden sie intuitiv.

Quelle: SMG Info, Jahrgang 4, Ausgabe 5, September | Oktober 2008.

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2 thoughts on “Marketingtipps aus SMG Info – das Informationsblatt der Südtiroler Marketinggesellschaft”

  1. Wulffy says:

    Interessante Aussagen, die man mehrfach lesen und dann auch umsetzen sollte. Gedanken kommen bei jedem Lesedurchgang. Notieren.

    Diese Aussagen sind auch im Bereich von SEM sehr wichtig und gut umsetzbar, weil, wer hat schon Zeit, wenn er durch das Web jagdt.

  2. Dietmar says:

    Hallo Wulffy,

    erstmals danke für deine Rückmeldung. Mehrfach durchlesen, das ist genau das Richtige. Ich habe die Aussagen z.B. abgeschrieben damit sie hängen bleiben und damit ich sie so verinnerliche bis ich sie automatisch umsetzt ohne lang zu denken.

    Wenn man eine Arbeit macht und erst die Lehrbücher, Thesen, Richtlinien usw. raussuchen muss oder überlegen muss, dann ist man schon fast auf verlorenem Posten…

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