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Rezension MFT-Kamera Panasonic DCM-GM1 mit Pancake Kitobjektiv Lumix G Vario 12-32mm / F3.5-5.6 ASPH und mit Teleobjektiv Lumix G Vario 100-300mm

Schon seit Längerem liebäugle ich mit der Anschaffung einer Drittkamera im Westentaschenformat. Da ich meine beide Nikon Arbeitstiere D800E und D5100 gewöhnt bin, war mein erster Gedanke, dass auch die Dritte eine Nikon sein sollte. Von der Nikon 1 bin ich aber schnell gedanklich abgerückt, denn im Marktsektor der Kleinen gibt es andere Hersteller die den Platzhirschen aus dem DSLR Bereich in die Schranken verweisen.

Die nächste Überlegung war eine Sony Alpha NEX-5R. Dabei stand im Vordergrund, dass sie a) einen großen APS-C Sensor hat und aufgrund des Live HDMI Ausganges auch als Drohnenkamera sehr gut zu gebrauchen gewesen wäre. Ich hatte die NEX sogar schon bestellt. Nachdem die Lieferung auch nach 1,5 Monate nicht eingetroffen war, hatte ich sie genervt wieder abbestellt.
Mittlerweile bin ich froh darüber, denn sonst hätte ich heute nicht mein neues Schätzchen, die orange Panasonic DMC-GM1 in der Tasche.

Panasonic DCM-GM1 mit Lumix 12-32 m

Panasonic DCM-GM1 mit Lumix 12-32 m

Von der Bildqualität der zurzeit kleinsten Micro Four Thirds-Systemkamera bin ich begeistert. Und das obwohl ich Spiegelreflexkameras vom Kaliber Nikon D5100 und D800E gewöhnt bin. Nicht dass wir uns falsch verstehen. Die Fotoqualität meiner beiden Arbeitstiere erreicht die GM1 bei weitem nicht, aber ich hätte nicht gedacht, dass eine MTF Kamera mit einem – in Bezug auf Vollformat – halb so großen Sensor eine verhältnismäßig so grandiose Leistung in Sachen Freistellpotential und vor allem auch in Sachen Fotografie mit hohen ISO Werten bringt. Ich hatte mir einfach viel weniger erwartet und bin nun sehr überrascht, denn genau die beiden Punkte Freistellmöglichkeit und hohe Empfindlichkeit hatten mich bei kurzen Test von Kompaktkameras von Freuden immer wieder gestört. Nun habe ich sie endlich: eine Kamera mit den Abmessungen einer Kompakten und der Leistung einer mittelmäßigen DSLR.

Panasonic DCM-GM1 mit Lumix 100-300 m

Panasonic DCM-GM1 mit Lumix 100-300 m

Zusätzlich zur Panasonic Lumix DMC-GM1, welche mit dem extra für sie konstruierten Minikitobjektiv Lumix G Vario 12-32mm / F3.5-5.6 ASPH geliefert wurde, habe ich mir spaßhalber noch zusätzlich das Super-Telezoom Objektiv Lumix G Vario 100-300mm gegönnt. Der Zoomriese führt zwar die Kompaktheit der Kamera ad absurdum, da nach Montage des Objektives definitiv keine Kamera mit Objektiv, sondern ein Objektiv mit Kamera hat, aber die auf Kleinbild gerechnete 600 mm Brennweite (300 m mit Crop Faktor 2 ergibt 600 m) haben mich extrem gereizt.

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verwackelte Videos stabilisieren – Bildstabilisierung

YouTube und Konsorten suggerieren: Videobearbeitung ist nicht schwer. Zahlreiche Videos, mittlerweile auch in HD Qualität und extrem professionell, wie z.B. das Promovideo der Nikon D800 vermitteln: Alles ganz easy: Einfach Kamera kaufen und drauf halten.

Zurzeit beschäftige ich mich ziemlich intensiv mit meiner Flugdrohne(n) für Luftaufnahmen. Da liegt der Gedanke, das statische Bild mit bewegten Bildern zu ergänzen nicht weit. Was das Fliegen selbst betrifft, stellen die Luftbilder bzw. Luftvideos kein Problem dar. Schwieriger ist es eine halbwegs passable Kameraführung also schöne ruhige Luft-Videoschwenks hin zu bekommen.

Neben den beiden ferngesteuerten Helikoptern (Mikrocopter) – der eine ein Spaß- und Übungsgerät, der andere eine professionelle Arbeitsmaschine, die auch eine schwere Spiegelreflexkamera tragen kann – stehen mir als Videokameras 2 ziemlich untypische Videocam Arten zur Verfügung: eine GoPro Hero HD2 und eine Nikon D5100. Ein „echter“ Camcorder wie z.B. eine Sony HDR-CX730E Full-HD wäre zwar bzgl. Vibrationsanfälligkeit sicher idealer, aber mir geht es jetzt nur um einige Tests.

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Nikon D800E Fotos – Moiré-Effekt entfernen

Obwohl ich nun schon 2 Jahre auf den Nachfolger der D700 warte, gestaltet sich die Entscheidungsfindung für meine nächste DSLR Kamera als nicht unbedingt einfach. Nikon D800 oder doch lieber Nikon D800E. Nur Meinungen in diversen Foren oder Blogs lesen ist nicht sehr befriedigen. Ich will mich lieber praktisch vergewissern, dass Moirè eventuell auch in den Griff zu bekommen ist.

Ohne die entsprechende Nikon Pixelmonster Kamera zu besitzen, heißt das sich auf die Suche nach RAW bzw. NEF Datei mit Moirè Effekt zu machen. Tante Google hat da sicherlich viel auf Lager. Ups, ganz so einfach wird das Suchunterfangen leider nicht. Ich findet zwar unzählige Beispieldateien von D800 Fotos in Orginalauflösung, aber die meisten leider im JPG Format. Die wenigen RAW-Format Dateien die im Netz rumschwirren sind meist mit der D800 und nicht mit der D800E (ohne Tiefpassfilter) fotografiert worden und wenn doch mit der D800E fotografiert, dann finde ich zwar RAW bzw. NEF Dateien aber leider ohne Moirè Effekt.

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Spiegelreflex Sensor reinigen bzw. Tiefpassfilter reinigen – Erfahrungsbericht

Spiegelreflexkameras haben gegenüber Kompaktkameras einen großen Vorteil: das Objektiv kann gewechselt werden. Leider ergibt sich daraus auch ein Nachteil. Beim Wechsel des Objektivs können Staubpartikel auf den Tiefpassfilter der vor dem Sensor sitzt gelangen.

Diese feinsten Staubpartikel, die mit bloßem Auge meist nicht sichtbar sind, bewirken graue, störende Punkte im Bild. Diese unschönen „Sommersprossen“ sieht man vor allem auf gleichmäßigen Flächen z.b. am Himmel. Sie sind je nach Verschmutzung nur bei kleinen Blenden sichtbar. Bei meiner Spiegelreflex waren die Punkte bereits ab Blende 11 schwach und unscharf und bei Blende 29 stark und scharf sichtbar. Klar, wenn mal solche Sachen: Egetmannumzug Tramin fotografiert, musste das ja kommen!

Was tun? Wie kann der Sensor der Spiegelreflex Kamera gereinigt werden?

Nikon macht im Handbuch darauf aufmerksam, dass der Sensor nur mit einem Blasbalg „abgepustet“ werden darf! Andere Reinigungs-Methoden lassen die Garantie erlöschen! Mit blasen habe ich es schon probiert. Erfolg: sehr mäßig!

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