Lens Flares und Drops vermeiden

Neulich hatte ich wieder einmal mit Lens Flares – oder waren es Orps (Geisterflecken)? – zu kämpfen. Da die Fotos bereits im Kasten waren, blieb mir nichts anderes übrig, als die unerwünschten milchigen kreisrunde Flecken mit Photoshop zu entfernen. Die ideale Vorgangsweise ist hierfür eine Methode die Zack Ahern auf Youtube demonstriert. Dabei werden Farbe und Textur des Bildes in Ebenen getrennt. Ein genialer Trick:

Leider ist diese manuelle Entfernung von solchen Geisterflecken mit Photoshop recht aufwendig. Besser ist es die Geister erst gar nicht erscheinen zu lassen. Zwei Möglichkeiten:

Blende öffnen

Öffnen wir die Blende, dann werden die Lens Flares zwar größer aber auch unschärfer und durchsichtiger und verschwinden dadurch fast.

Zum Vergleich

(Alle Fotos mit 24 mm fotografiert, sodass auch bei relativ offener Blende eine recht hohe Schärfentiefe vorherrscht.)

Foto mit Blende 16 - extreme Lens Flares

Foto mit Blende 16 – extreme Lens Flares

Foto mit Blende 7,1 - Lens Flares sind nur als leichte hellere Bereiche zu erkennen

Foto mit Blende 7,1 – Lens Flares sind nur als leichte hellere Bereiche zu erkennen

Linse von Staub befreien

Zumindest bei mir entstehen die unerwünschten Flecken vor allem durch Staub auf der Linse. Das Nikon 14-24 mit seiner gekrümmten Frontlinse begünstigt leider das Ansetzen von Staub. Einmal drauf pusten hilft Wunder. Wer eine bessere Idee hat möge es sagen 😉

Zum Vergleich

Foto mit Blende 7.1 mit nur sehr wenig Staub auf der Frontlinse

Foto mit Blende 7.1 mit nur sehr wenig Staub auf der Frontlinse, weil drauf gepustet

Foto mit Blende 16 mit nur sehr wenig Staub auf der Frontlinse

Foto mit Blende 16 mit nur sehr wenig Staub auf der Frontlinse, weil drauf gepustet

Was lernen wir daraus? Wer fleißig putzt der spart sich anschließend eine Menge Nachbearbeitung.

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