Archiv für Kategorie Internet
Ein zertifiziertes E-Mail Postfach (PEC = posta elettronica certificata) registrieren
Will man heute bei der Handelskammer eine neue Gesellschaften eintragen, muss man ein zertifiziertes E-Mail Postfach (PEC = posta elettronica certificata) hinterlegen. Über kurz oder lang wird wahrscheinlich jede Firma so ein zertifiziertes Postfach vorweisen müssen. Aber auch für Privatpersonen die mit der öffentlichen Verwaltung kommunizieren möchten kann so ein zertifiziertes Postfach nützlich sein.
Welchen Vorteil hat so ein zertifiziertes Postfach (PEC)?
Beim Senden einer E-Mail über ein zertifiziertes Postfach erhält der Absender eine Mitteilung ob die Nachricht erfolgreich oder nicht erfolgreich versendet wurde. Kommt die E-Mail beim Empfänger an, erhält der Absender wieder eine Nachricht mit der Bestätigung ob die Nachricht beim Empfänger angekommen ist. Verglichen mit der traditionellen Post ist das zertifizierte Postfach somit einem Einschreibebrief mit Rückantwort (lettera raccomandata con ricevuta di ritorno) gleich zu setzten. Das zertifizierte Postfach hat darum rechtlich den gleichen Wert wie eine Einschreibebrief mit Rückantwort.
FAQ PEC
Kann ich über ein zertifiziertes Postfach an ein normales Postfach eine E-Mail senden?
Ja, aber man wird keine Nachricht bekommen ob der Empfänger die E-Mail erhalten hat. Dies müsste nämlich der Empfangsserver machen, da dieser aber kein PEC-Server ist wird er das nicht können.
Kann ich über ein normales Postfach eine E-Mail an ein zertifiziertes Postfach senden?
Nein, das zertifizierte Postfach nimmt die E-Mail nicht an und sendet eine Fehlermeldung mittels Mailer-Daemon zurück.
Ich möchte nicht täglich das zertifizierte Postfach auf neue E-Mail überprüfen. Was kann ich machen?
Sofern man das PEC Postfach zusätzlich in seinem E-Mailprogramm installiert stellt sich das Problem nicht. Mit dem E-Mailprogramm wird man dann sowohl die normalen E-Mail als auch die PEC E-Mail abrufen. Will man das PEC Postfach nicht installieren und das Webmail-System des PEC Anbieters nutzen, dann kann man bei den meisten PEC-Systemen eine Einstellung vornehmen welche automatisch eine Mitteilung an eine normale E-Mailadresse sendet, wenn das PEC-Postfach eine E-Mail bekommt. Somit muss man das Webmail System des PEC Anbieters nur aufsuchen, wenn man tatsächlich eine PEC – Mail bekommen hat.
Wie bekommt man ein zertifiziertes Postfach?
Nur akkreditierte Anbieter können zertifizierte E-Mail Adressen erstellen. Ihr Internetfachmann wird Sie gerne beraten.
Hier eine Möglichkeit wie man selbst ein zertifizierten Postfach der Form vorname.nachname@postacertificata.gov.it registrieren kann. Achtung damit erhält man ein zertifiziertes Postfach, welches exklusiv für die Kommunikation zwischen Bürger und öffentliche Verwaltung dient, jedoch nicht zwischen Bürger und Bürger; ein Verzeichnis der PEC Postfächer der öffentlichen Verwaltung findet man hier: www.paginepecpa.gov.it
Spezify: eine ganz spezielle visuelle (Meta)Suchmaschine
Über eine sehr spezielle Metasuchmaschine (zumindest glaube ich, dass es eine Metasuchmaschine ist) bin ich heute gestolpert: Spezify listet Suchmaschinenergebnisse wunderbar grafisch visuell auf.

Spezify ein Suchdienst der visuellen Art
Mit dem Suchdienst Spezify ist es möglich einen ganz neuen Blickwinkel auf zu Recherchierendes zu erhalten. Wenn du nicht spezifisch was suchst, sondern dir auf die Schnelle einen Überblick über ein Thema, einen Begriff oder auch ein Land wie z.B. Südtirol verschafft möchtest, dann ist Spezify ein wunderbares Such-Werkzeug. Das Besondere an Spezify: keine schnöden Textlinks, sondern grafische Suchergebnisse, wobei nicht nach Webseiten, Blogs, Videos, Microblogs usw. unterschieden wird.
Suchmaschine Spezify testen:
Browsersize: wie große sollte meine Website sein?
Google Laps hat wieder mal ein interessantes Tool für Webmaster zu bieten: Browser Size zeigt an wie viel Prozent der Besucher einer Website Bereiche sehen können ohne dabei zu scrollen. Der versierte Webanalyst wird nun sagen: brauche ich nicht, ich nutze mein Statistik Tool z.B. Google Analytics. Ich schaue mir an welche Bildschirmauflösung meine Besucher haben. Mit dieser Analyse wird aber nicht berücksichtig, dass der sichtbare Bereich einer Webseite erheblich von der Bildschirmauflösung abweicht, denn je nach Browser und eingeblendet Toolbars bleibt ein entsprechend kleinerer sichtbarer Bereich für den Besucher übrig. Google Bowser Size soll diesem Umstand Rechnung tragen.

Screenshot Google Laps BrowserSize - die ideale größe einer Website ermitteln bzw. die ideale Position von wichtigen Elementen einer Website bestimmen
Also die Url browsersize.googlelabs.com aufrufen, die Internetadresse der eigenen Webseite eintippen, auf Go klicken und die Prozentzahlen begutachten. Schade, dass das Tool mit zentrierten Website nicht so gut zurecht kommt…
Statische Google Maps Karten in die eigene Website einbinden
Anfahrtsskizzen, Lagepläne, Kartenmaterial werden in Websites öfters benötigt. Der erste Gedanke: eine Google Maps Karte per Screenshot (ALT-Druck-Taste) kopieren und weiterverarbeiten. Einfach, schnell und unkompliziert. Aber halt! Legal ist das nicht! Das könnte schnell zu einer Abmahnung seitens des Lizenzinhabers des Kartenmaterials führen! Das ist meist nicht Google selbst, sondern eine Drittfirma, welche die Karten und/oder die Luftaufnahmen erstellt hat.
Was dann? Eine Google Maps Karte einfach nachzeichnen, sozusagen abpausen? Nein, auch das ist scheinbar nicht erlaubt. Einen Ausweg bietet das Open Source Projekt “Open Street Map – die freie Wiki Weltkarte“.
Aber auch Google hat anscheinend reagiert und liefert unter Google Static Maps eine Dokumentation die aufzeigt wie man statische Google Maps Karten in die eigene Website einbinden kann. Die Vorteile gegenüber der traditionellen dynamischen Google Maps Einbindung per API sind:
- Es ist kein JavaScript erforderlich.
- Die Static Maps-API-Karte wird innerhalb einer Webseite mittels Standard-HTML so wie jedes normale Bild eingebunden, also mittels <img>-Tag und src-Attribut.
- Die Verwendung in Content Management Systemen in denen der Redakteur kein Javascript einbauen darf oder kann ist möglich.
Suchmaschinenoptimierte tabellenlose CSS Layouts
Nach dem CSS-Float Crash-Kurs, der eine kurze Einführung im Umgang mit der Float-Technik darstellt, folgt nun darauf aufbauend ein CSS Kurs für suchmaschinenoptimierte tabellenlose CSS-Layouts:
- Zweispaltiges tabellenloses Layout mit CSS
- Zweispaltiges tabellenloses Layout mit CSS – Inhalt im Quelltext vor Navigation
- Dreispaltiges tabellenloses Layout mit CSS – im Quelltext zuerst Inhalt, dann Navigation und zuletzt Sidebar
- Dreispaltiges CSS-Layout mit gleich langen Spalten
- CSS-Layout mit Fußzeile immer am unteren Fensterrand
- Vertikale Zentrierung mit CSS ohne Tabellen
Viel Spaß beim HTML- und CSS-coden…
Eine freie Weltkarte: das OpenStreetMap Projekt – Karten für die eigene Website
Ein Anfahrtsskizze oder ein Lageplan für die eigene Website kein Problem. Google Maps geöffnet, schnell einen Screenshot mit ALT + DRUCK-Taste erstellt, in Photoshop eingefügt, zurecht geschnipselt, abgespeichert und fertig ist die digitale Karte für die eigen Website.
Ja so einfach kann es gehen – aber leider gibt es dabei einen Haken! Einen ziemlichen großen Haken sogar!
Wer so vorgeht könnte sich recht schnell mit einem Rechtsstreit, den er nicht gewinnen kann, konfrontiert sehen. Kartenmaterial aus Google Maps einfach mal so “stehlen” ist nämlich nicht erlaubt. Google Maps Karten dürfen nur im Rahmen der von Google erlaubten Nutzung, also nur über die Google Maps API, verwendet werden!
Die freie Alternative: das Open Street Map Projekt

(Screenshot von www.openstreetmap.de – die freie Weltkarte: Kalterer See und Tramin)
Das Open-Street-Map Projekt hat sich zum Ziel gestellt eine freie Weltkarte zu erschaffen, welche unter der sogenannten “Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0″-Lizenz (auf Deutsch: “Namensnennung unter gleichen Bedingungen“) steht. Das heißt du darfst die Karten nutzen, auch gewerblich, solange du angibst von wo die Karte herkommt bzw. die Daten stammen und solange du von der Karte abgeleitete eigene Kreationen bzw. Projekte wieder unter die “Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0″ Lizenz stellst.
Ein sehr faires Angebot wie ich finde. Darum mach mit! Registriere dich bei www.openstreetmap.org und hilf die freie Weltkarte zu vervollständigen und zu verfeinern. Das deutsche Karten-Portal findest du unter www.openstreetmap.de.
Wie gut sind die Daten von Open Street Map?
Hilfe hat das Projekt im Raum Südtirol noch ziemlich notwendig. Die Kartendetails sind hierzulande noch etwas dürftig. Aber Zukunft hat das freie Karten- bzw. Geoinformationen-Projekt sicherlich. Mal schauen, wenn ich mal etwas Zeit finde, dann werde ich sicherlich die eine oder andere Geo-Information beisteuern!
In der Zwischenzeit hier der Aufruf: weitersagen und mitmachen!
Google Maps Lageplan in eigene Website integrieren
Da ich nun schon des Öfteren gefragt wurde wie eine Google Maps Karte in die eigen Website integriert werden kann, hier eine kurze Anleitung:
Google Earth V.4.3 – Sonnenstand deines Urlaubszieles anzeigen
Googel Earth V4.3 ist da. Neben den Neuerungen wie Straßen-View, 3D-Gebäude die schneller laden oder 360° Panoramen die man aufrufen kann, beeindruckt mich besonders die Darstellung des Sonnenstandes. In Google Earth v4.3 kann man den Schatten der Berge darstellen, der durch den Sonnenstand verursacht wird. Dies ermöglicht dem potentiellen Urlaub-Suchenden die Möglichkeit, sein Südtirol Wunsch-Hotel nach Sonnenstand zu finden. Liegt das Hotel wirklich auf der Sonnenseite, so wie auf der Homepage angekündigt? Kann ich mich bereits um 9.00 Uhr Vormittags in die Sonne legen? Solche Fragen kannst du nun mit Google Earth beantworten.
Wie kann ich prüfen ob mein Urlaubsziel auf der Sonennseite oder auf der Schattenseite liegt?
Drupal ein Content Management System mit Community Features – Installation Tinymce
Seit ein zwei Wochen beschäftige ich mich mit dem Content Management System (CMS) Drupal. Bis jetzt habe ich meist Contenido als Content Management System eingesetzt, oder einzelne Seiten dynamisch programmiert und dabei den WYSIWYG-Editor Tinymce verwendet. Da mich ein Bekannter auf Drupal aufmerksam gemacht hat, wollte ich es mir dieses Content Management System, das laut Eigenschafts- und Funktionsübersicht ziemlich stark auf Community Features setzt, mal genauer anschauen und ein Projekt damit durchziehen.
Gesagt getan, die Installation bereitete keine Probleme, da ich mich strikt an die Vorgaben für den Webspeicher gehalten habe. Drupal fordert z.B. dass der register_globals deaktiviert ist, was sicherlich sehr löblich ist aber nicht bei jedem Webspeicher der Fall sein wird. Außerdem sollte man die Möglichkeit haben einen Cron Job einzurichten, da Drupal einige Aufgaben (z.B. di Indizierung der Suchwörter) periodisch erledigen muss/sollte.
Die Einarbeitung in Drupal stellte sich aufwendiger heraus, als ich mir es gedacht hatte. Ich bin davon ausgegangen, dass ich alles auf Anhieb verstehen würde, da ich andere Content Management Systeme bereits kenne. Dem war nicht so, Drupal hat da so sein ganz eigenes Konzept und auch teilweise eine eigene Terminologie. Auch der geübte Content Management System Programmierer muss sich mal mit Nodes, Blöcke, Boxen, Module, Zugriffsrechte, Rollen und Taxonomie auseinander setzten.
Ich denke es wäre für mich fast leichter gewesen, wenn ich kein Vorwissen von anderen Content Management System gehabt hätte. Das Vorwissen hat oft bewirkt, dass ich meinte die betreffende Funktion müsse so funktionieren oder da zu finden sein usw.. Am Ende musste ich also trotzdem das aufschlussreiche Online-Handbuch und die Drupal Community zu Rate ziehen. Habe darin alles gefunden was ich wissen wollte.
Insgesamt macht Drupal einen recht tollen Eindruck, es liefert viele interessante Community Features mit und lässt sicher sehr leicht mittels vieler frei zur Verfügung stehenden Modulen ausbauen. Zur Programmierung von Modulen kann ich noch nichts sagen, das muss ich erst selbst ausprobieren.
Der Umgang mit Drupal aus der Sicht des Redakteurs ist zwar sehr einfach, aber was sofort auffällt: Drupal bringt “out oft the box” keinen WYSIWYG-Editor mit und auch ein Dateiverwaltungsmodul für Bilder oder Dateien sucht man vergebens. Solche Module muss man sich zusätzlich nachinstallieren.
Hier nun eine kurze Installationsanleitung für die Installation des WYSIWYG-Editors Tinymce und der Tinymce Erweiterung IMCE (Modul für das hochladen von Bildern und Dateien direkt aus dem Tinymce heraus)
Amazon Modul und Anleitung für tabellenlose Layouts mittels CSS und float
Verfasst von Webmaster unter HTML CSS, Internet, Programmierung am März 10, 2008
Vor einigen Tagen habe ich mich mit der Erstellung eines PHP-Moduls für das Content Management System Contenido beschäftigt. Für WordPress gibt es deren bereits viele im Internet zu finden, aber für Contenido ist die Auswahl recht beschaulich. Ich habe ein Modul für die einfache und schnelle Integration eines Amazon Artikels also einer Kauf-Empfehlung für Bücher, DVD, Software oder elektronischer Produkte erstellen wollen. Da ich die Amazon Webservices nicht einsetzten wollte (vielleicht schaue ich mir die in Zukunft mal an), habe ich mich auf die Widgets, welche Amazon in seinem PartnerNet anbietet beschränkt.
So richtig zufrieden war ich mit keinem der angebotenen Widgets, da ich unbedingt einen Einzelartikel (natürlich Südtirol Bücher
), mittels Amazon ASIN oder ISBN schnell und einfach, in das CMS integrieren wollte ohne im Amazon-PartnerNet Einstellungen vornehmen, ohne ein Artikelbild umständlich von Amazon downloaden und in meinen Webspeicher hochladen und ohne im CMS in der Code-Ansicht rumbasten zu müssen.
Das einzige Amazon Widget das dies ermöglicht ist das Snippet für einen Amazon Einzeltitel-Link, das - wenn mit Bild und Text gewünscht – als iframe Element angeboten wird. Grund genug für mich, sich mit der nahtlosen Integration von iframes und HTML-Elementen im Allgemeinen mittels der CSS Eigenschaft float zu beschäftigen.
Daraus ist nun ein kleiner CSS Float Crash-Kurs entstanden, der ganz allgemein die CSS Float-Technik Schritt für Schritt beschreibt und auch auf Browserprobleme eingeht.
Fragen zum CSS Workshop und zum Amazon Modul können hier gerne gestellt werden.
Die Vorteile des Web 2.0 nutzen – Weblogs lesen, kommentieren und abonnieren
Hallo Dietmar, ich habe gehört, dass im Web 2.0 (Mitmach-Web) sehr viel Potential für die Verbesserung des Bekanntheitsgrades meiner Person, meiner Firma oder meiner Arbeit und auch für die Verbesserung der Position meiner Website in den Suchmaschinenergebnisseiten liegen soll. Leider kenne ich mich als Nicht-Internet-Experte zu wenig aus.
Wie kann ich mitmachen?
Eine der einfachsten Möglichkeiten mitzumachen ist das Kommentieren von Beiträgen in sogenannten Weblogs (abgekürzt: Blog = Internettagebuch).
Wie kann ich kommentieren?
Einfach zu einem Weblog navigieren z.B. zu http://www.diewanderer.it
Meist findest du unter jedem Beitrag einen Link mit der Bezeichnung Kommentare (siehe Bild). Diesen anklicken.
Es erscheint ein Formular, über welches du deinen Kommentar eingeben und absenden kannst. Manche Weblogs erfordern zuerst eine Registrierung, bei anderen wie z.B. bei meinem ist das nicht notwendig. Sofern das Formular auch ein Feld für die Internetadresse enthält, kannst du dort deine eigene Internetadresse hinterlassen um dadurch einen für die Position in den Suchmaschinenergebnisseiten wichtigen Backlink zu ergattern! (Achtung es wird in der Bloggerszene nicht gerne gesehen, wenn Kommentare nur wegen des Backlinks gemacht werden. Du solltest also schon was Nützliches oder Interessantes zum Thema zu sagen haben!)
Dietmar, dein Weblog: Wandertipps Südtirol ist ja ganz nett, ich möchte aber auch noch andere Weblogs finden.
Wie kann ich andere Weblogs finden?
Entweder eine Blogsuchmaschine nutzen wie z.B. blogsearch.google.com oder in die Blogroll (in meinem Weblog findest du die Blogroll in der rechten Spalte unter der Überschrift Blogroll) schauen und dort die Weblogs aufrufen, welche ich lese. Bei denen wieder in die Blogroll schauen usw. usw..
Zum Rest des Beitrags »
OpenID: dezentrales Login-Verfahren – ein Passwort für alle Weblogs
Eine kurze Blog-Lese-Pause von circa einem Monat und schon sind bei dem einen und anderen Blog Neuigkeiten eingezogen: die Authentifizierung wurde auf OpenID umgestellt.
Ich kann natürlich gut verstehen, dass der eine oder andere Blogbetreiber eine Registrierung wünscht. Auch kann ich gut verstehen, dass der eine oder andere sicherheitsbewusste Kommentar-Schreiber nicht den gleichen Benutzernamen bzw. das gleiche Passwort für alle Weblogs verwenden kann bzw. möchte. Darum ist OpenID sicherlich ein tolles Konzept. Die Hürde für den Neuling wird aber dadurch nicht kleiner. War es ohne OpenID schon schwer genug Otto-Normalverbraucher zum Kommentieren zu bewegen, wird es nun noch schwieriger werden.
Für diejenigen die wissen wollen, wie Sie sich eine OpenID besorgen und wie sie diese in den Weblogs, welche das Verfahren unterstützen, verwenden können, hier ein kurze Schritt für Schritt Anleitung:
- Du registrierst dich z.B. bei www.myopenid.com (Pflichtfelder gibt es da recht wenige, was schon mal schön ist.)
- Du erhältst durch die Registrierung eine URL (Internetadresse) in der Form http://deinbenutzername.myopenid.com/
- Diese URL kannst du nun beim kommentieren von Weblogs, welche diese Funktion unterstützen, angeben. Dadurch entfällt die Registrierung im Weblog in dem du den Kommentar abgeben willst.
- Nun wirst du auf https://www.myopenid.com/signin umgeleitet. Dort gibst du dein Passwort ein mit welchem du dich bei myopenid.com registriert hast.
- Das war es.
Der Vorteil liegt auf der Hand. Nur ein Passwort merken und damit sich in allen unterstützenden Blogs authentifizieren können.
Nachteil: im Weblog in dem du deinen Kommentar abgegeben hast, scheint der Backlink nicht zu deiner Internetseite, sondern zu deiner myopenid-Seite auf. Darum solltest du bei der Registrierung in myopenid.com zumindest deine eigene Internetadresse angeben.
Alternative: Du fügst in deiner Website im Quelltext und zwar im Header folgendes ein:
<link rel="openid.server" href="http://www.myopenid.com/server" mce_href="http://www.myopenid.com/server" />
<link rel="openid.delegate" href="http://deinbenutzername.myopenid.com/" mce_href="http://deinbenutzername.myopenid.com/" />
<meta http-equiv="X-XRDS-Location" content="http://deinbenutzername.myopenid.com/xrds" />
Bei mir erledigt diese das WordPress-Plugin: WP-Yadis. Der Quelltext schaut dann so aus (das Plugin verwendet das XRDS-Dokument direkt von WordPress siehe Yadis bei Wikipedia):
Quick Code
<link rel="openid.server" href="http://www.myopenid.com/server" mce_href="http://www.myopenid.com/server" />
<link rel="openid.delegate me" href="http://deinbenutzername.myopenid.com/" mce_href="http://deinbenutzername.myopenid.com/" />
<link rel="EditURI" type="application/rsd+xml" href="http://www.deineinternetadresse.tld/xmlrpc.php?rsd" mce_href="http://www.deineinternetadresse.tld/xmlrpc.php?rsd" title="RSD" />
Nun kannst du beim kommentieren anstatt der URL, welche du von myopenid.com erhalten hast also anstatt http://meinbenutzername.myopenid.com/ die URL deiner Website (http://www.deineinternetadresse.tld) verwendet. Die obigen Zeilen bewirken, dass die Authentifizierungsanfrage an myopenid.com weitergereicht wird.
Integration digitales Wandernetz Südtirol in eigene Website
Verfasst von Webmaster unter Internet, Programmierung am Dezember 9, 2007
Harald Ladurner berichtet in dem Blog http://trekking-suedtirol.blogspot.com das man nun das digitale Wandernetz Südtirol in die eigene Website mittels iframe einbauen kann. Die Integration ist aus meiner Sicht sehr einfach:
- Ich navigiere zu http://trekking.suedtirol.info und klicke ganz unten links auf Anmelden und melde mich an bzw. registriere mich neu.
- Dadurch erhalte ich einerseits Zugang zum Administrationsbereich des digitalen Wandernetzes Südtirols und kann anderseits auch selbst geplante Wandertouren abspeichern.
- Nun kehre ich zurück zur Hauptseite (ganz unten neben Abmelden. Die Position der Navigationselemente ist schon etwas ungewohnt
) - Nun plane ich eine neue Wandertour, indem ich verschiedene Tourenpunkte setze (Menüpunkt: Tourenpunkt setzen)
- Die geplante Tour speichere ich mit dem Menüpunkt: Meine Touren ab. Es öffnet sich ein Popup-Fenster in welchem ich der Tour einen Titel und eine Wanderbeschreibung zuweisen kann. Ein Klick auf die Schaltfläche: Tour speichern speichert die Wandertour ab und zeigt mir die für die Integration wichtige Tour ID (siehe Spalte Tour). Diese ID notiere ich mir für die spätere Nutzung.

Ups, ich habe mich vertippt. Bei “Katelazpromenade” fehlt das s. Schade, leider kann man die bereits gespeicherte Tour nicht editieren. Ich müsste die Wandertour löschen und neu speichern. Dies ist bei Touren die bereits in einer Website integriert wurden nicht ganz unproblematisch ist, da sich bei einer erneuten Speicherung die Tour ID ändert und somit der Quelltext der eigenen Website in der man die Tour integriert hat aktualisiert werden muss. - So nun möchte ich in den Administrationsbereich zurück kehren. Leider fehlt ein entsprechender Link. Hmm - aha nach einer gründlichen Suche, habe ich eine Möglichkeit gefunden: ein Klick auf Abmelden (ganz unten links) befördert zwei Schaltflächen Abmelden und Administration zu Tage. Ich wähle Administration.
- Im Administrationsbereich kann ich unter dem Menüpunkt: Eigene (diesmal oben links) verschiedene Menüpunkte aufrufen. Unter Touren kann ich von einigen vordefinierten Touren die Tour ID (siehe Spalte Tour ID) notieren. Ich hatte mir aber bereits die Tour ID meiner eigenen benutzerdefinierten Tour (siehe Punkt 5) notiert.
- Ich rufe nun das Untermenü: Benutzerdaten auf, wo ich eine andere ID und zwar die ID zur Einbindung der Karte in andere Seiten sehen kann. Ich habe nun zwei ID’s:
- Tour_ID (diese ID kennzeichnet eindeutig meine gespeicherte benutzerdefinierte Tour
- ID_zur_Einbindung_der_Karte (diese ID ist mit meinem registrierten Benutzernamen gekoppelt)
- Nun kann ich im Untermenü: Karte einbinden genau nachlesen wie die Karte eingebunden werden muss. Hier gibt es jeweils ein Beispiel für die Einbindung der ganzen Südtirol-Karte, eines individuellen Ausschnittes der Südtirol-Karte, einer vordefinierten Wander-Tour und auch einer selbst gespeicherten (benutzerdefinierten) Tour. Ich kopieren das Codeschnipsel für die benutzerdefinierte Tour. Dieses schaut wie folgt aus:
<iframe height="450" scrolling="no" width="100%" frameBorder="0" marginHeight="0" marginWidth="0" name="trekking_atlas" src="http://www.trekking.suedtirol.info/extern/atlas.php?id=ID_zur_Einbindung_der_Karte&lang=de&myTourId=Tour_ID"></iframe>wobei die Zeichenfolgen ID_zur_Einbindung_der_Karte und Tour_ID mit den zuvor notierten Id’s – siehe Punkt 8 – ersetzt werden müssen. Dieses Codeschnipsel muss im Quelltext meiner eigenen Website eingefügt werden. Fertig. Das Ergebnis schaut nun wie folgt aus:
Spaziergang Dorfzentrum Tramin – Kirchensteig – Kastelaz Promenade – Weinhügel Kastelaz – Dorfzentrum Tramin
Ich finde die Integration recht einfach. Die Wechsel zwischen Administrationsbereich und Hauptseite ist sicherlich verbesserungswürdig aber die Integration mittels iframe ist auch für Hobby-Website-Bastler leicht zu schaffen. Bleibt noch zu hoffen, dass der Server des digitalen Wandernetzes Südtirols bei entsprechender Ansturm der Belastung auch standhalten wird. Wir werden sehen…
Zufrieden mit dem meinem Werk treibt mich die Neugierde noch weitere Informationen zu meiner benutzerdefinierten Tour einzubinden. Ich möchte die Informationen zur Wandertour mittels Popup-Fenster mit integrieren. Auch dafür hält der Administrationsbereich ein Codeschnipsel bereit:
Quick Code
<a href="#" onclick="Info=window.open('http://www.trekking.suedtirol.info/extern/tourinfo.php?id=ID_zur_Einbindung_der_Karte&lang=de&myTourId=Tour_ID', '','toolbar=0,location=0,directories=0,status=0,menubar=0, scrollbars=0, resizable=0,width=650, height=600, left=20,top=20'); return false;">Tourinformationen</a>wobei wiederum die Zeichenfolgen ID_zur_Einbindung_der_Karte und Tour_ID mit den zuvor notierten Id’s – siehe Punkt 8 – ersetzt werden müssen. Auch dieses Codeschnipsel muss im Quelltext meiner Website eingefügt werden.
Das Ergebnis:
Informationen zur Wandertour Tramin Kirchensteig Kastelaz
Bald kommt der Wunsch auf, das Popup-Fenster direkt aus der integrierten Wanderkarte heraus öffnen zu können und eventuell den einen oder anderen Marker mit Zusatzinformationen zu verlinken. Das wird dann wohl mit der iframe-Technik nicht möglich sein. Mal schauen ob die API des digitalen Wandernetz Südtirol in Zukunft noch ausgebaut wird…
Inzwischen bin ich aber schon sehr zufrieden mit der Möglichkeit die Südtirol-Karte mit einer eigenen Wandertour integrieren zu können.

Ich beschäftige mich professionell mit der Erstellung von einfachen
Letzte Kommentare